Montag, 20. Februar 2012

In den Süden...Kroatien, Italien und zurück...3.Fo...


Poreč

Hallo
zu unserer Karnevallszeit passt dieser Reisebericht super...

Gerade als wir in Poreč ankamen, begann ein mehrtägiges Fest...
Zuerst zeige ich euch jedoch mein absulutes Lieblingsfoto.

Im Barock hatten sie auch schon Beagle...das bin doch ich, eure Tibi!!!

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Die Stadt Poreč (ital. Parenzo, lat. histor. Parens oder Parentium, deutsch histor. Parenz) ist neben Rovinj und dem urbanen Zentrum Pula die bedeutendste Küstenstadt an der Westküste der Halbinsel Istrien in Kroatien und hat 17.460 Einwohner (Stand 2001). Das wohl bedeutendste Bauwerk Porečs ist das Bischofsgebäude mit der Euphrasius-Basilika, das von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die Stadt ist außerdem Sitz der katholischen Diözese Poreč-Pula.
Poreč liegt auf einer schmalen Halbinsel, die durch die vorgelagerte kleine Insel Sveti Nikola geschützt wird. Es bildet zusammen mit angrenzenden und zum Teil eingegliederten Gemeinden das größte und vom Angebot her vielfältigste Touristenzentrum Istriens. In den Sommermonaten steigt die Einwohnerzahl auf 70.000. Sonst wohnen etwa um die 10.500 Einwohner (2005) in der Stadt.
Die bei genügender Bewässerung sehr fruchtbaren Roterdeböden in der Umgebung von Poreč werden landwirtschaftlich sehr intensiv genutzt. Es wird Obst, Gemüse, vor allem aber Wein kultiviert. Die alten bodenständigen Sorten wie der gelbe bis grünlichgelbe Malvasier und der rote Teran werden immer häufiger moderneren Reben geopfert. Nördlich von Poreč, in der Gegend von Tar-Vabriga, wird ein qualitativ hochwertiges Olivenöl erzeugt.
Die Gegend war schon sehr früh besiedelt, wie Funde aus dem Neolithikum sowie der Bronzezeit belegen. Um 800 v. Chr. siedelte der illyrische Stamm der Histrier in diesem Gebiet, wahrscheinlich entstand in dieser Zeit auch der erste geschützte Hafen. Das Siedlungszentrum der Histrier, die der Halbinsel auch ihren Namen gaben, lag in Nesactium, in der Nähe von Pula.
Um 100 v. Chr. gelang es den Römern, die Histrer zu besiegen. In Poreč legten sie ein befestigtes Lager (castrum) an, in dessen Nähe sich eine römische Zivilsiedlung (oppidum) sehr schnell entwickelte und schließlich unter Kaiser Tiberius den Rang einer Kolonie (Colonia Iulia Parentium) erhielt. Die planmäßige Anlage mit den beiden Hauptstraßen Decumanus und Cardo Maximus sowie dem im Zentrum liegenden Forum ist in ihren Grundzügen bis heute erhalten.
Nach der Völkerwanderung geriet Poreč von 539 n. Chr. an für etwa 250 Jahre unter oströmische Herrschaft. Aus dieser Epoche stammt das wohl berühmteste Bauwerk der Stadt, die Euphrasius-Basilika. Sie wurde vom Bischof der frühen Christengemeinde, Euphrasius, gegründet. Die UNESCO erklärte die Kirche und ihre Nebengebäude 1997 zum Weltkulturerbe.
Wechselnde, zum Teil unklare und umstrittene Besitzverhältnisse kennzeichnen die nächsten Jahrhunderte, bis Venedig 1267 die Stadt einnahm und bis zum Ende der Dogenrepublik 1797 in ihrem Besitz hielt. Der heutige Baubestand entstand im Wesentlichen während dieser Zeit, doch wurde durch Bombardements im Zweiten Weltkrieg sehr viel zerstört.
1354 hat eine genuesische Flotte Poreč eingenommen, geplündert und angezündet. Auch die Gebeine des Stadtpatrons St. Maurus wurden geraubt. 1440 war die Stadt von einem schweren Erdbeben betroffen, bei dem u.a. die Basilika beschädigt wurde
Häufige Pestepidemien entvölkerten Poreč jedoch immer mehr, sodass die Stadt gegen Ende des 17. Jahrhunderts kaum mehr als 100 Einwohner zählte.
Im 18. Jahrhundert und während der österreichischen Herrschaft seit 1797 bzw. 1815 erholte sich Poreč sowohl wirtschaftlich und die Bevölkerung nahm zu, allerdings war das Übergewicht der Italiener in jener Zeit noch größer als in den vorangegangenen Epochen. Dazu trugen nicht zuletzt auch Entscheidungen des in Porec tagenden istrischen Landtags bei. Das von der italienischen Oberschicht beherrschte Parlament, bevorzugte einseitig das Italienische als Schulsprache in allen istrischen Städten, so auch in Porec. In der Verwaltung war Kroatisch lange Zeit gar nicht zugelassen. Die österreichische Volkszählung des Jahres 1900 ermittelte für Porec 3390 Bürger italienischer und 13 slowenischer Muttersprache, während Kroaten überhaupt nicht vertreten waren.
Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie war Poreč bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Teil Italiens. 1944 gab es einen schweren Luftangriff der Alliierten. 1945 rückten die jugoslawischen Partisanen in die Stadt ein, was mit der Flucht und Vertreibung vieler italienischer Bewohner einherging. Im Friedensvertrag von Paris wurde Jugoslawien im Besitz ganz Istriens und damit auch Porečs bestätigt. Die Stadt wurde der Teilrepublik Kroatien zugeschlagen
Die bekannteste Sehenswürdigkeit von Poreč ist wohl die Euphrasius-Basilika und der sie umgebende Komplex kirchlicher Bauten (Baptisterium, Bischofspalast u. a.).
Auf dem Weg nach Poreč...

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Hafeneinfahrt...

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Fischerboote und Stadt...

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Es ist richtig toll, wir sind hier angekommen und es findet ein Historisches Festival in Poreč statt. Es gibt soooooooo viel zu sehen...

Gasse

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„Markt“

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schaut euch den Stier an!!! Riesig!!!

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Im Barock hatten sie auch schon Beagle...

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Umzug...

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ein Blick in die Vergangenheit...

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...Tanz...

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Dieser Turm ist im Barock entstanden...Hier in Poreč gibt es noch viele solcher alter Gebäude...und irgendwas war da noch mit dem Unesco Kulturerbe?

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Turm der Basilica

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so jetzt muß ich erst mal eine Pause machen, aber es geht später weiter...


es geht weiter, und ich bin an der Basilika angelangt...

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Basilika von Innen...

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ein Stückchen erhaltener Boden...

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über den Innenhof geht es zum Turm...

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Wie solle es anders sein, rauf und den Ausblick festgehalten...auf geht’s...121 Stufen...

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Der Weg durch das „Museum“ führte hier entlang...

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dann durch die Kellergewölbe...

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zur oberen Etage, hier was es früher bewohnt...jetzt beherbergt es Teile des Museums...

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Nach so viel Kultur, ging ich mir ein grünes Plätzchen suchen...

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weiter durch Gässchen...

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so gelangte ich an eine schöne alte „Ecke“...

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weiter ging es...

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Dann gab es eine Pause...mit leckeren Milchkaffee...

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wir warteten auf den Umzug...

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hier auf dem großen Platz vor der Kirche hieß es auch früher:
„Sehen und gesehen werden...“

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Hallo, hier kann man echt durchschauen...der Chef hat auch ein bischen Hilfestellung gegeben...

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Jetzt geht es aber in Richtung Schiff, damit ich mir die Pfötchen noch etwas ausruhen kann.
Wir wollen doch noch zu den Reiterwettkämpfen...

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Jippi, jippi und los ihr Pferdchen...damit der Reiter den Speer zur Scheibe werfen kann...

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Sah ja echt klasse aus!!! So jetzt geht’s ins Körbchen...

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Am nächsten Morgen
 hieß es Leinen los...

Es fiel mir sehr schwer...ein Stück meines Herzens ist in dieser wunderbaren Stadt zurück geblieben.




Kommentare:

  1. Was für wunderschöne Urlaubsfotos,
    da bekommt man jetzt ende Februar so richtig Lust wieder Sonne und wärme zu tanken.

    Ich kann diesen Alltagstriest grau in grau nicht mehr sehen und wird Zeit dass der Frühling endlich beginnt, gestern hatten wir ja schon so richtiges Aprilwetter aber wenn die Sonne mal draußen war hat man ihre kraft schon gespürt.

    Coole Urlaubsbericht und coole Fotos!

    Gruß Achim mit Cooler Socke

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  2. Moin Tibi,
    oh, da hatte ich wohl Recht, mit deinem Hintergrundbild. Die Städte, die du in Kroatien besucht hast, sind mir bestens bekannt und ich kann es gut nachvollziehen, dass du dort einen Teil deines Herzens gelassen hast. Die schönste Stadt von Istrien ist für mich Rovinj. Im Sommer ist ein Besuch in Pula ja auch toll, weil dort jedes Jahr tolle Künstler in die Arena kommen, die ihre Konzerte dort geben. Danke für diese wunderbaren Einblicke.
    Liebe Grüße Heidi

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